Verein für Deutsche Schäferhunde e.V.
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Chronik der Ortsgruppe Bassenheim
 

Seit dem Jahre 2006 gibt es in Bassenheim einen Hundesportverein. Die offizielle Bezeichnung lautet:
Verein für Deutsche Schäferhunde, Ortsgruppe Bassenheim e.V.
Der Verein an sich hat eine lange Tradition. Gegründet wurde er 1952, als Verein für Deutsche Schäferhunde, 

Ortsgruppe Weißenthurm und Umgebung. Das Training fand auf dem Fabrikgelände der
Firma Hubalek,
in Weißenthurm, statt. 
Ende der 50`ger Jahre erfolgte der Umzug in die Gemarkung Kärlich. Eine ehemali­ge Bimsfabrik, die
durch den Bau der Bundesstraße 9 ihre Produktion einstellen musste, wurde zum neuen Übungsplatz.
Eigentümer war  das  Bundesvermögensamt, in Vallendar. Im Jahre 1983 kaufte die 
Stadtverwaltung Mülheim-Kärlich die gesam­te Fläche, um sie an den Hundeverein zu verpachten.
Dies geschah auf Initiative des damaligen Bürgermeisters, Philipp Heiff­t. Aus finanziellen
Gründen hatte der Hun­deverein auf sein Vorkaufsrecht verzichtet. 20 Jahre später sollte es
sich als Fehler herausstellen. Der Vereinsname wurde in Ortsgruppe Mülheim-Kärlich geändert. 

Großveranstaltungen in Leistung und Zucht und die hervorragende Schutzhundeaus­bildung
machten die Ortsgruppe in den folgenden Jahren, weit über die Grenzen von 
Rheinland-Pfalz hinaus, bekannt. Gerne erinnern sich die älteren 
Vereinsmitglieder an die Durchführung
der Landesgruppenausscheidungsprüfungen in den Jahren 
1987 und 1994, sowie an die Lan­desgruppenzuchtschau im Jahre 1997

Im Sommer 2001 verkaufte die Stadtverwaltung Mülheim-Kärlich das Übungsgelän­de,

für alle Vereinsmitglieder völlig überraschend­, an einen Vollerwerbslandwirt.  Ein geeignetes 

Ersatzgelände konnte, bzw. wollte die Stadtverwaltung  dem Verein nicht zur Verfügung stellen. ­

Der Verlust der Hundesportanlage traf den Hundeverein sehr hart und gefährdete seine 

Exis­tenz erheblich. Nach fast 50 Jahren hatte der Schä­ferhundeverein ­in Mülheim-Kärlich keine

Zukunft mehr. 

Wie und vor allem wo sollte es weitergehen? Hilfesuchend wandte sich der
1. Vorsit­zende, Gerold Lohner, als „alter Bassenheimer“, an die Gemeindeverwaltung
Bassen­heim. Bürgermeister Theo Groß und Jürgen Häfner, 2002 noch 1. Beigeordneter,
si­cherten ihre Hilfe bei der Suche nach einem entsprechenden Gelände in Bassenheim zu.
Übergangsweise durfte der Verein die kleine Wiese vor den Tennisplätzen als Übungsgelände
nutzen. Ein Gerätecontainer diente als Vereinsheim. Ans Aufhören dachte zu dem Zeitpunkt keiner mehr. 
Im Jahre 2004 wurde der Vereinsname in Ortsgruppe Bassenheim geändert. 

Bald mussten wir feststellten, dass es gar nicht so einfach war ein geeignetes Gelände zu finden.
Egal welches Grundstück für uns in Frage kam­, über­all traten unvorher­sehbare Schwierigkeiten auf.­­

Letztendlich wurden die langwierigen und hartnäckigen Bemühungen doch noch be­lohnt.
Dank der tatkräftigen Unterstützung des Vorstandes der kath. Kirchengemeinde St. Martin 
Bassenheim und der Landwirte Eduard Israel und Helmut Oster konnte der Verein das heutige 
Gelände „Am Emminger Weg“, ­pachten. Am 11. Februar 2005 wurde der Pachtvertrag 
mit der Kirchengemeinde Bassenheim unterzeichnet. Am Zu­standekommen waren
Hermann Braunwarth, Manfred Herhaus, Albert Lohner, Hermann Friedrich vom 
Kirchenvorstand und besonders Pastor Michael Rams, ­be­teiligt. 

Der tatkräftigen Unterstützung von Bürgermeister Jürgen Häfner, dem ersten Beige­ordneten
der Verb­andsgemeinde Weißenthurm, Herrn Georg Hollmann und nicht zu­letzt de
m Landtagsabgeordneten Herrn Josef  Dötsc­h, war es zu verdanken, dass dem Verein
am 11. Oktober 2005 die Bau­genehmigung, ­vom Bau­amt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
erteilt wur­de. Auch ­der Jagd­eigentümer, Herrn von der Osten, aus Bassen­heim,
hatte gegen die Errichtung einer Hunde­sportanlage in seinem Jagd­revier keinen Ein­wand.

In den kommenden Wochen und Monaten kam eine Menge Arbeit auf die Mitglieder der 
Ortsgruppe zu. Zuerst wurde die gesamte Ackerfläche planiert und mit Gras ein­gesät,
bevor das neue Vereinsheim (Container-Anlage) errichtet werden konnte. Wer das Gelände 
in seinem ursprünglichen Zustand kannte, weis wie viel Arbeit hier in­vestiert wurde. Obwohl
Übungs­gelände und Vereinsheim schon jetzt in einem vor­zeigefähigen Zustand sind, bedarf es
noch einiger Anstrengung allen Anforderungen gerecht zu werden.  

Das Vereinsgelände hat eine Größe von fast 10.000 qm. Zwei Drittel davon stehen für die 
sportlichen Aktivitäten zur Verfügung.

In allen Sparten stehen unseren Vereinsmitgliedern und Gästen, mit dem Lehrhelfer der 
Landesgruppe Rheinland-Pfalz, Jürgen Oster ein erfahrener und qualifizierter Ausbilder zur 
Verfügung. Fragen zur Zucht und Aufzucht der Hunde beantwortet unser 
Zuchtwart Wolfgang Müller, Rübenach. 

Der Verein, der zurzeit über 30 Mitglieder zählt, wird vom Vorsitzenden
Gerold Loh­ner, Bassenheim, geleitet. Dessen Stellvertreter ist Herbert Ohlberger, Mülheim-Kärlich.
Die Kassengeschäfte werden von Jürgen Franz, Ochtendung und der Schriftverkehr
von Petra Dingels, Mülheim-Kärlich erledigt.

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©2007-2009/Hundeverein Bassenheim/Pascal Hommrich